Informationen

Auf diesen Seiten haben sie die Möglichkeit, sich über verschiedene Aspekte des Zölibatsgesetzes zu informieren, angefangen von der Entstehung des Zölibatsgesetzes, über die Aussagen der Heiligen Schrift zu dieser Thematik, bis zum Willen des Kirchenvolkes in dieser Frage. Sie sehen hier auf dieser Seite die einzelnen Themenkreise. Sie brauchen sie nur mit der Maustaste anklicken und schon können sie sich informieren:

 

  • Entstehung des Zölibatsgesetzes
  • Was sagt Jesus zu einem Pflichtzölibat?
  • Was sagt der Apostel Matthäus zum Pflichtzölibat?
  • Was sagt der Apostel Paulus vom Charisma der Ehelosigkeit?
  • Rezente Gründe, um den Pflichtzölibat zu rechtfertigen.
  • Will das Kirchenvolk den Pflichtzölibat für Priester?
  • Dürfen verheiratete Priester die hl. Messe feiern?
  • Misst Rom mit zweierlei Maß?
  • Frau und Kirche.

 

15 Gedanken zu „Informationen

  1. zilli, geschrieben am 28.12.2010, 11:27

    Freundschaft
    Nun ist es schon ein halbes Jahr her, als ich meinen Beitrag hier schrieb. Wir versuchen eine Freundschaft über viele Kilometer. Was einmal war, geht nicht so vorrüber. Es ist nicht einfach, ich denke, für uns beide ! Zilli

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    • hans, geschrieben am 26.07.2010, 18:21

      Nach der Heiligen Schrift ist die „Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen“ ein Charisma, das nur der ergreifen darf, der von Gott dieses Charisma bekommen hat. Dieses Charisma hat aber nichts mit der Berufung zum Priester sein zu tun.

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    • Silvia, geschrieben am 20.08.2010, 14:25

      Nicht einfach…
      Liebe Zilli, die meisten Priester sind „nicht einfach“, das liegt u.a. daran, dass sich oft besonders komplizierte Persönlichkeiten zum Priesterberuf hingezogen fühlen, aber auch an der Erziehung im Priesterseminar, wo die jungen Männer ja nicht zu Bindungs- und partnerschaftsfähigkeit sondern zum Zölibat erzogen werden.

      Dann kommt noch die lange Zeit zölibatären Lebens dazu – du hast mal etwas von 20 Jahren als Priester gesagt – und Mut braucht man heute, wenn man seinen Beruf aufgibt um einen Neuanfang zu wagen,egal,welchen Beruf man hat. Bei den Priestern kommt noch dazu, dass sie an den Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt gar nicht gewöhnt sind.

      Aber auch zu einer heimlichen Beziehung braucht man viel Mut und Kraft. Liebe Grüße Silvia

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    • Silvia, geschrieben am 19.08.2010, 12:58

      Liebe Zilli, das nützt dir jetzt wenig, wenn ich sage, dass ich das so befürchtet habe.

      Ich denke,er wollte in der Kur wirklich sein Leben verändern, dann kehrte er in seinen Berufsalltag zurück und hat sich – zumindest zunächst – wieder für seinen Beruf entschieden, nachdem er offenbar – so verstehe ich deine Worte – vorher noch mit dir geschlafen hat. Das ist so typisch und da sind Priester eben auch nicht besser als andere Männer.

      Bei Priestern kommt noch hinzu, dass sie oft besonders labil sind.

      Ehrlich Zilli, ich könnte dem Kerl im Moment den Hals umdrehen. Wenn er sich das alles wenigstens vorher überlegt hätte, bevor er mit dir geschlafen hat.

      Zilli, ich weiß, du liebst ihn und deshalb wird dir mein hartes Urteil über ihn weh tun, und ich will dir nicht noch zusätzlich seelische Schmerzen bereiten, aber ich konnte mich eben nicht zurückhalten.

      Liebe Zilli, du bist nicht allein, ich fühle mit dir.Liebe Grüße und sei tapfer, Silvia

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    • Silvia, geschrieben am 28.09.2010, 23:51

      Liebe Zilli, nicht du hast dir etwas zuschulden kommen lassen sondern er, und zwar dir gegenüber. Deshalb kann dir sein Verhalten deine Würde nicht nehmen.

      Aus anderen Kontakten mit dir weiß ich ja einiges über ihn. Ich vermute deshalb, dass er sich in einer sehr labilen Phase befindet. Sein Verhalten ähnelt dem mancher verheirateter Männer, die auch etwas verändern wollen und dann plötzlich doch lieber bei ihrer Frau bleiben, weil da alles so schön vertraut ist.

      Es ist nur traurig, dass sich ausgerechnet ein Seelsorger einem anderen Menschen gegenüber so lieblos verhält. Eine Aussprache wäre er dir schon schuldig gewesen, sich einfach wortlos zurückzuziehen ist schon sehr feige. LG Silvia

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    • maja, geschrieben am 18.06.2011, 22:58

      Grenzen
      Aus Liebe kann nicht mehr Freundschaft werden, dies geht nur anders herum. Dieser Beruf hat seine Wünsche und Bedürfnisse, aber auch seine Grenzen und das dann auch nach ganz individuell !
      Maja

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  2. iwes, geschrieben am 06.06.2007, 22:26

    hm…
    um das recht auf einen lebenspartner geht es hier ja nicht wirklich. mit dem geforderten „recht auf ehe“ für priester geht hier m. e. ausschließlich um das recht auf – im übrigen ziemlich weltlich/staatlich geregelten – sex. und nicht auf eine liebesbeziehung, denn eine solche wäre ja, etwas reife und klugheit vorausgesetzt, auch asexuell möglich. und ich kann zwar verstehen, dass der begattungs- und fortpflanzungsdrang auch bei jenen männern übermächtig ist, die priester sein wollen. aber warum dann ausgerechnet katholischer priester werden? es gibt doch genug andere kirchen, in welchen verheiratete priester erlaubt sind.

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    • Irli, geschrieben am 07.06.2007, 19:38

      Wenn es nur um Sex ginge…
      könnten die Priester auch einfach ganz anonym in ein Freudenhaus gehen.

      Wieso sie trotz des Verbots des Zölibats ausgerechnet kath. Priester werden liegt meines Erachtens unter anderem daran, daß es in der kath. Kirche Dinge gibt, die es in anderen Kirchen vielleicht nicht gibt und um die es ihnen aber auch geht bei ihrer Entscheidung.
      Wieder andere meinen den Zölibat ihr Leben lang halten zu können und merken nach zehn zwanzig Jahren, in denen sie sich wie jeder andere Mensch ja auch verändern, es geht doch nicht, wollen ihr Amt aber genauso wenig aufgeben.
      Zu dem Thema gibt es weitaus mehr Facetten als die Dinge die Du beschreibst.

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    • Silvia , geschrieben am 18.12.2009, 12:38

      Warum „ausgerechnet katholischer Priester“
      Warum „diese Männer“ ausgerechnet katholischer Priester werden wollen, ist doch ganz einfach: weil sie katholisch sind.

      Und weil ein gläubiger Christ eine enge Bindung an seine Kirche hat und aus Gewissensgründen nicht einfach mal eben schnell die Konfession wechseln kann, nur weil in einer anderen Kirche die Geistlichen heiraten dürfen.

      Da hängt das ganze Glaubenssystem eines Menschen von Kindheit an mit dran. Es geht ja nicht darum, einfach nur in irgendeiner Kirche das Pfarramt bekleiden und trotzdem heiraten zu dürfen. Sondern dies in der Kirche tun zu dürfen, an die man glaubt. Gruß Silvia

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  3. Irli, geschrieben am 24.11.2006, 11:30

    Heilfroh
    Hallo,

    wenn ich Lyhra\’s Beitrag so lese bin ich heilfroh, daß sowohl mein Onkel als auch meine Mutter damals nicht den Hoffnungen mancher Leute in ihrem Umfeld entsprachen, die darin bestanden, daß mein Onkel hätte Priester und meine Mutter Ordensschwester werden sollen.
    Was meinen Onkel betrifft, so hätte ich jetzt sonst nicht meine Tante und meine Cousine. Was meine Mutter betrifft, wären meinem Bruder und mir selbst das Leben verwährt gewesen.
    So kann ich aus diesen Aspekten heraus nur sagen: Danke daß ich leben darf! Und danke, daß ich meinen Onkel nicht an die Kirche verloren habe.
    Und für Lyhra, die 3 Schwestern „meines“ Priesters und all die anderen Schwestern von Priestern wünsche ich mir, daß sie hoffentlich irgendwann ihre Brüder wieder finden dürfen.

    Liebe Grüße,
    Irli

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    • mike, geschrieben am 30.03.2006, 08:39

      Es geht um den derzeitigen Spiritual, der Regens hat es mittlerweile gestanden
      und das Amt zurückgelegt.

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  4. Lhyra, geschrieben am 30.04.2005, 13:31

    Schwestern verlieren Brüder
    Es ist ja nicht nur so, dass die Ehelosigkeit gelobt werden soll. Auch die Herkunftsfamilie des jeweiligen Priesters hat kaum bis gar keinen Kontakt mehr.
    Mein Bruder ist Priester. Oder sollte ich sagen, da ist ein Priester, der ist mein Bruder. das Priestersein steht an erster Stelle und ich als seine Schwester, wo stehe ich? Das frustriert und macht so unendlich traurig.
    Wozu so ein solches Verhalten gut sein soll, geht über meinen Horizont. Ich bin ein Familienmensch, der auch nur dort glücklich sein kann.
    Leider kann ich in der christlichen Religion keinerlei Familiennähe entdecken. Gut das auch andere so empfinden. Vielleicht wird eines Tages, die kath. Kirche eine Kirche der Menschen sein. Denn eine menschliche Kirche ist das nicht.
    Entschuldigung für meinen Beitrag der wahrscheinlich gar nicht passt. Aber ich musste das einfach mal loswerden.

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    • maja, geschrieben am 20.06.2011, 06:52

      Verluste
      Es zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben, sie geben alle Beziehungen auf, egal in welcher Hinsicht anscheinend, dabei brauchen auch diese Männer Nähe und Gemeinschaft um bestehen zu können, wenn sie alles aufgeben, sind die meisten nicht umsonst einsam. Und die anderen, die sie lieben, leiden alle mit !
      Traurig ! Maja

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  5. Mike, geschrieben am 31.03.2005, 10:02

    priesterseminar
    herr spiritual vom linzer priesterseminar ist nicht verheiratet, hat aber eine freundin. er darf sein amt ausüben (als priester und geistlicher begleiter der seminaristen).
    schade um die vielen guten verheirateten priester!

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