Gottes heimliche Kinder

 

„Ich habe mit fünf angefangen, die Leute zu belügen“, sagt Anna. Damals erfuhr sie, dass der Herr Pfarrer ihr Vater war – und dass niemand davon wissen durfte. Das Geheimnis lastete so stark auf ihrer Kindheit, dass sie manchmal denkt, es wäre besser, es gäbe sie nicht: „Dann ginge es allen besser“.

Wie ist es für ein Kind, wenn sein Vater katholischer Priester ist? Wenn er sonntags auf der Kanzel von Nächstenliebe predigt, aber am Ausgang dem eigenen Sohn nicht in die Augen schaut? Wenn der Vater ein angesehener Mann ist, während diene Tochter mit der Mutter von der Sozialhilfe leben muss?

Allein in Deutschland leben mehrere tausend Priesterkinder. Die Kirche behandelt sie wie ein Tabu, obwohl sogar die meisten Katholiken den Zwang zur Ehelosigkeit ihrer Priester für falsch halten. In diesem Buch brechen betroffene das Schweigen.

Ein erschütterndes Buch von Annette Bruhns und Peter Wensierski. Deutsche Verlagsanstalt, München und Spiegel Verlag, Hamburg 2004.

Ein Gedanke zu „Gottes heimliche Kinder

  1. Mir wäre ein verheirateter Priester lieber als ein von Skrupeln gepeinigter Mann! Sex kann übermächtig sein, sich dagegen zu wehren, macht
    Körper und Seele krank! So kommt immer wieder dieses krasse Fehlverhalten zustande! Vergewaltigung, Abtreibung = Ermorden, Verheimlichung und damit so viel Elend! Zölibat sollte von Staats wegen
    verboten werden, weil menschenverachtend! Außerdem tun diese tausende von Priestern, kräftige, gesunde, junge Männer mit den höchsten moralischen Ansprüchen, nichts für Nachwuchs für unser Volk! Sie genießen aber alle Vorteile unseres Staates!
    Jemand sagte: „Gott, lass Hirn regnen!“ Ich füge hinzu: Und lass unseren obersten katholischen Hirten Mut zur Abschaffung des Pflichtzölibat haben!

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