Der Zölibat – Segen oder wider die Natur

Lieber, hochwürdigster
Heiliger Vater Johannes Paul II.

Können Sie sich vorstellen, was der unselige Zölibat an Einsamkeit, Verzweiflung, Angst, Lügen, Sehnsüchten, Sünden wider das 6. Gebot, uneheliche Kinder, Abtreibungen, Alkoholismus usw. verursacht?

Ganz zu schweigen davon, dass die Gemeinden ohne Priester veröden. Die wenigen, die wir noch haben, werden in den großen Pfarrverbänden von Kirche zu Kirche und von Versammlung zu Versammlung gehetzt. „Seelsorge“ bleibt auf der Strecke. Die Menschen irren umher wie Schafe, die keinen Hirten haben.

Jesus klopft und klopft, aber in der katholischen Kirche hört man nur mehr sich selbst. – Hören sie bitte auch auf die Stimmen in Ihren eigenen Reihen.

In Mitsorge Ihre Ilse Sixt

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9 Gedanken zu „Der Zölibat – Segen oder wider die Natur

  1. Aufgrund der unmenschlichen Rahmenbedingungen gibt es in der Institution Katholische Kirche die meisten Missbrauchsfälle, Abtreibungen und Selbstmorde. Darum muss auch das
    „JAHR DER Barmherzigkeit“ in den eigenen Reihen umgesetzt werden. Im Computerzeitalter sind auch die Gläubigen in der Gegenwart angekommen, ohne den Blick nach „OBEN“ zu verlieren.
    Ilse Sixt Oberpframmern

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  2. Die katholische Religion ist die einzige, in der Gott MENSCH geworden ist. Jesus bezeichnet sich selbst als „GOTTMENSCH“ (Aussage eines Kardinals).
    Warum lässt ihn die katholische Kirche seit 1000 Jahren in seinen Nachfolgern nicht mehr „MENSCH und MANN“ sein? Warum wird er mit diesen bei der Priesterweihe zum Neutrum umgewandelt? Warum darf er seit 1139 – Einführung der Pflicht zum Zölibat – nur mehr Gott sein? Hier liegt, meiner Meinung nach, der gut verschleierte Grund der – Unmenschlichkeit und Gottesferne. – „Die Wahrheit geht zwar unter, aber sie ertrinkt nicht“. V.u.
    Ilse Sixt Oberpframmern

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  3. Wenn Papst Franziskus und seine Bischöfe endlich zugeben könnten, dass auch sie ‚Menschen‘ sind und von Gott alles bekamen, was zum Menschsein gehört, wären die größten Probleme weitgehend gelöst. Verstehen ist der Anfang der Brüderlichkeit.
    Ilse Sixt Oberpframmern – Leserbrief – MM – 6.10.2015

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  4. Leserbrief – Passauer Neue Presse – 4.8.2015
    Zum Bericht: „Zölibat nicht mehr vorstellbar – Pfarrer verlässt Kirche“. – „Die (Institution) Katholische Kirche hat in ihrer Gier nach Macht und Reichtum den Menschen aus den Augen verloren. Seit Einführung der Pflicht zum Zölibat ist sie nur mehr eine Männerdomäne von Funktionären. In ihrer Situation ist sie auch gezwungen, seit jeher die Frauen und Kinder der Kleriker zu verleugnen. Solange nur an den Strukturen gefeilt, der Mensch als Mann und Frau aber nicht in den Mittelpunkt der Schöpfungsordnung Gottes gerückt wird, enden alle Diskussionen über Neuevangelisierung im Sand.“
    Ilse Sixt Oberpframmern

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  5. Sündensucherin – Leserbrief im Deggendorfer Donauboten – 24.12.2014
    Zum Artikel „Weihnachten ein Donnerwetter“ vom 23.12.
    „Papst Franziskus tut gut daran, die Institution Katholische Kirche wieder zu ihrer Berufung zurück zu führen. Sie hat sich nämlich von ihrer Aufgabe – Christus zu verkünden – im Laufe der Jahrhunderte meilenweit entfernt. Sie ist zur ‚Sündensucherin‘ geworden. Sie mischt sich weitgehend in Situationen wie Ehe und Familie ein, von denen sie als zölibatär lebende Männerdomäne nur vom Hörensagen wissen kann. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Die Zeit der Angstreligion, die unzählige Menschen ihr Leben lang gequält hat, muss endgültig der Vergangenheit angehören. Es heißt: „Frohbotschaft – nicht Drohbotschaft!“‚
    Ilse Sixt Oberpframmern
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    Das Buch: „Blitz und Donner im Vatikan“ gibt es im Buchhandel.

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  6. „Die Frau“ (schon seit 1000 Jahren) durch Ignorieren aud der vatikanischen Leit -Logik auszublenden, ist für mich die Ursache der hausgemachten Krise in der katholischen Kirche. Erst wenn Papst und Bischöfe diese Tatsache zur Kenntnis nehmen, gibt es die Chance die katholische Kirche „menschlich – grundlegend“ zu erneuern.
    „Der Mensch kann nicht ohne Liebe leben“. Papst Johannes Paul II

    Ilse Sixt

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  7. Leserbrief im Münchner Merkur am 4.5.2013
    Frauen in der Kirche – Zu Diakonninen
    Es ist schon recht, wenn die Bischöfe zwar mehr Frauen in Leitungspositionen, die nicht die Weihe voraussetzt, befürworten, nur: Sie machen den zweiten Schritt vor dem ersten. Die „Frau“ muss in der katholischen Kirche erst Frau sein dürfen! In der biblischen Berichtererstattung zum „Namen Gottes“ heißt es: Er schuf den Menschen sich zum Abbild und er schuf sie als ‚Mann und Frau‘.“ Diese Tatsache muss die westliche katholische Kirche zur Kenntnis nehmen,die sie Jahrhunderte lang vernachlässigt hat. In der Ostkirche gibt es keinen Pflichtzölibat. Somit sind Priester dort auch Männer! Und Frauen – Frauen!
    „Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass ein Zuständiger sich darum kümmert“ (M. L. King).

    Ilse Sixt Oberpframmern

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